Kanizsa-Täuschung
Räumliche Täuschung – Kopf am Tablett
Im Zentrum des Psychologie- und Philosophieunterrichts steht der Mensch: ich, du, sie, wir. Wie denken wir? Wie nehmen wir die Welt wahr? Was macht uns zu Menschen? Wonach streben wir? Gibt es uns überhaupt? Das sind Fragen, von denen du dir die eine oder andere bestimmt auch schon einmal gestellt hast.
Antworten auf diese und weitere Fragen werden im Rahmen des Psychologie- und Philosophieunterrichts in der sechsten und achten Klasse gesucht. Diese werden nicht nur anhand von theoretischen Konzepten, sondern auch praktisch in Form von Experimenten, Ausflügen, Expert*innengesprächen, kurzen Sketchen und spielerischen Übungen beleuchtet. Denn aus der Lernpsychologie wissen wir, am besten lernen wir, wenn möglichst viele unserer Sinne aktiviert werden und wir den Lehrstoff mit Emotionen verknüpfen.
Du möchtest noch mehr erfahren?
Nachfolgend siehst du ein paar weitere Themengebiete aus der Psychologie und Philosophie und Überlegungen, die im Unterricht dazu angestellt werden.
IMPULSFRAGEN
LERNEN
MOTIVATION
INTELLIGENZ
WAHRNEHMUNG
Du hast noch immer nicht genug davon? An der AHS Rosasgasse gibt es auch die Möglichkeit, das Wahlpflichtfach Psychologie zu besuchen.
Die Schüler*innen entscheiden sich regelmäßig für vertiefenden Unterricht im Rahmen des Wahlpflichtfachs. In einem kleineren Rahmen kann den individuellen Interessen mehr Raum zu intensiveren Beschäftigung mit psychologischen und philosophischen Themen gegeben werden.
Im Wahlpflichtfach werden auch immer wieder Exkursionen zu den besprochenen Themen unternommen. Wie zum Beispiel zum Wiener Narrenturm am Gelände des Wiener AKH im Zusammenhang mit der Entwicklung der Psychiatrie und verschiedener Behandlungsmöglichkeiten oder in die Berggasse 19, dem Museum, das dem wahrscheinlich wichtigsten Vertreter der Psychoanalyse in Wien gewidmet ist- Sigmund Freud!
Aber auch Veranstaltungen, bei denen die Schüler*innen aktiv beteiligt sind, wie zum Beispiel einem Workshop zu Zivilcourage, um Selbstsicherheit und Handlungsweisen im Umgang mit schwierigen Situationen im Alltag zu festigen oder die sozial-praktischen Tage finden im Zuge des Wahlpflichtfachs statt. Gemäß dem Lehrplan für das Wahlpflichtfach PUP sollen Selbsttätigkeit und Eigenverantwortlichkeit der Schülerinnen und Schüler unter anderem durch Kurzpraktika an psychologischen, pädagogischen und sozialen Institutionen/Einrichtungen gestärkt werden.
Die Schüler*nnen sollen an ausgewählten Praktikumsplätzen Erfahrungen in einem psychologischen / pädagogischen / sozialen Berufsfeld sammeln, ihre Eindrücke und Informationen über die besuchte Institution/Stelle in einem „Beobachtungsbogen“ zum Kurzpraktikum schriftlich festhalten, um eine anschließende Diskussion und einen Erfahrungsaustausch zu ermöglichen.